Zwei Jahre Schulpartnerschaft mit Togo - eine kleine Erfolgsgeschichte

31. Juli 2024
"Ihr habt das Leben der Menschen in Nargbal in nicht mal einem Jahr fundamental zum Positiven verändert!"

Diese anerkennenden Worte richtete Sibylle Jendrowiak von "Kinderhilfe global e. V." während einer Klassensprecherversammlung im Herbst 2023 an die anwesenden Schülerinnen und Schüler, an die Vertreter des Elternbeirats und des Kollegiums sowie an Schulleiter Andreas Thalmaier. Dazu eingeladen hatte die Un Mundo-AG, um in einem feierlichen Rahmen die große Unterstützung zu würdigen, die die gesamte Schulfamilie im Schuljahr 2022/23 der Partnerschule des Gymnasiums in Togo zuteilwerden ließ – und seitdem nicht abreißt.
Gemäß der Partnerschaftsurkunde soll die „Kooperation (…) zum internationalen Frieden beitragen, das gegenseitige Verständnis im Hinblick auf die unterschiedlichen Lebensweisen, Lebensbedingungen und Kulturen fördern sowie ein generelles Bewusstsein dafür schaffen, dass die Probleme der „einen Welt“ nur durch Verständnis und Respekt zwischen Partnern gelöst werden können.“

Die Un Mundo-AG zu Beginn des Schuljahres 2023/24 bei der Verkündung des letztjährigen Spendenerfolgs mit Schulleiter Andreas Thalmaier, Elternvertretern und an dem Projekt beteiligten Lehrkräften

Gesamtspendensumme von 14.426,39 Euro im vergangenen Schuljahr: Brunnenneubau finanziert

14.426,39 Euro, das ist die respektable Gesamtspendensumme, die im vergangenen Schuljahr unter anderem durch den Sponsorenlauf, das Schulfest, aber auch durch viele Einzelaktionen der Un Mundo-AG – z. B. durch die Teilnahme am Tutzinger Adventsmarkt, die Organisation einer Weihnachtstombola und den Verkauf der Klassenfotos – generiert und über die Hilfsorganisation "Kinderhilfe global e. V." nach Togo gespendet werden konnte.

Vor Ort wurden von dem Geld unter anderem Schulmaterialien und Lehrbücher für dieses und das vergangene Schuljahr sowie eine medizinische Grundausstattung angeschafft. Außerdem konnte mit der beachtlichen Summe der Neubau eines leistungsfähigeren Trinkwasserbrunnens finanziert werden, wodurch es mehr Kindern, vor allem Mädchen, möglich ist, regelmäßig die Schule zu besuchen, da die Zeit für den mühsamen Transport von Flusswasser entfällt. Allein damit werden die Lebensqualität und die Bildungschancen der Kinder an unserer Partnerschule maßgeblich und langfristig verbessert.
Sibylle Jendrowiak und die Leiterinnen der Un Mundo-AG – Antonia Haes, Lara Heinke und Magdalena Pain (alle Q12) – dankten der Schülerschaft sowie den Eltern und Lehrkräften im Rahmen der Klassensprecherversammlung ganz herzlich für ihr bisheriges Engagement!

Oben: Bilder vom Bau und der Einweihung des Trinkwasserbrunnens für die Dorfgemeinschaft unserer Partnerschule im Februar 2024
Unten links: Spendenverkündung im Herbst 2023 / Unten rechts: Neujahrsgrüße aus Togo im Januar 2024

Fortführung und Weiterentwicklung des Projekts im Schuljahr 2023/24

Angesichts des großen Erfolgs im Gründungsjahr der Schulpartnerschaft startete die Un Mundo-AG entsprechend motiviert in das Schuljahr 2023/24. Hierzu ein  Bericht von Yarina Picuasi (11e):
Auf dem SMV-Seminar im Oktober 2023 wurden von der AG-Leitung, die in diesem Schuljahr Abitur machte, neue Mitglieder angeworben und neue Aktionen geplant. Ein erstes Projekt war die Werbung für die Übernahme einer Klassenkinderpatenschaft auf den Elternabenden – mit Erfolg: Im Laufe des Schuljahres schlossen neun Klassen des Gymnasiums für dieses Schuljahr eine Patenschaft für ein Schulkind in Nargbal ab. Darüber konnte mit Spenden, die in den Schulgottesdiensten gesammelt wurden, auf Anregung von Peter Grampp eine weitere Patenschaft initiiert werden. Außerdem wurden seit Beginn der Partnerschaft schon über 25 private Kinderpatenschaften vermittelt.
Eine besonders erfreuliche Nachricht im Herbst 2023 war, dass die von der SMV finanzierte Patenschaft für Mayimoile Ounadja (10-11 Jahre) dazu führte, dass die Schülerin zusammen mit einem weiteren Kind aus dem Dorf inzwischen eine weiterführende Schule besuchen kann.

Zu Halloween verkauften wir mehr oder weniger gruselige Plätzchen ;-). Die Aktion versetzte viele Schülerinnen und Schüler in die passende Ferienstimmung.

Im Dezember 2023 feierte das "Projekt Partnerschule" dann sein einjähriges Bestehen. Weiter ging es für uns mit der Neuauflage der Weihnachtstombola und der erneuten Teilnahme der SMV am Tutzinger Adventsmarkt, auf dem uns auch unser Schirmherr Peter Maffay einen Besuch abstattete.

Im Januar 2024 erhielten wir zusammen mit Glückwünschen für das neue Jahr ein Video aus Togo, in dem uns bestätigt wurde, dass die Bohrungen für den Brunnen in Nargbal angefangen hatten. Das teilten wir der Schulfamilie stolz beim Neujahrsempfang mit. Bereits im Februar 2024 erreichte uns dann die freudige Nachricht, dass der Brunnen fertiggestellt wurde. Ein Erfolg, den wir so schnell nicht erwartet hatten und der uns umso mehr gefreut hat.
Das Aufstellen von zwei Pfandflaschensammelboxen am Haupteingang und vor dem Eingang zum Nordbau, über die die Schülerinnen und Schüler das Pfand ihrer Mehrwegflaschen an Togo spenden können, erzielte bis zum Schuljahresende rund 120 Euro an Spenden.

Die Un Mundo-AG im Schuljahr 2023/24

Ausblick und Danksagung

Unser Wunsch und Ziel ist es weiterhin Spenden zu generieren, um den Kindern in Togo bessere Bildungschancen und ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Dabei geht es nicht nur um Schulmaterialien, es besteht auch der Bedarf der Verbesserung der medizinischen Versorgung. Auch gibt es eine Anfrage für solarbetriebene Leuchten für die Familien, sodass die Kinder auch abends Schularbeiten erledigen könnten. Dabei liegt es an uns zu entscheiden, ob wir nicht einen Teil unserer Spenden auch dafür einsetzen wollen. Ebenso würden wir gerne trotz der großen Distanz den Austausch und das gegenseitige Kennenlernen intensivieren. Wir sehen auf jeden Fall, dass die Schülerinnen und Schüler unserer Schule noch immer Begeisterung dafür zeigen, anderen Menschen zu helfen!
Mit dem Ende dieses Schuljahr verlassen uns leider die Schülerinnen, die das "Projekt Partnerschule" angestoßen, auf die Beine gestellt und maßgeblich vorangetrieben haben. Zusammen mit den Verbindungslehrkräften Frau Zeus und Herrn Flierl, die sie dabei unterstützten, mussten sie damals nicht nur das Schulforum, sondern auch Tutzings Bürgermeisterin Marlene Greinwald davon überzeugen, um das Projekt durchsetzen und die Partnerschaft am 16. Dezember 2022 in der Würmseehalle feierlich begründen zu können.

Vom ersten Moment an haben sie sich für die Schulpartnerschaft engagiert und sich in diesem Schuljahr trotz der Abiturprüfungen weiter um die Un Mundo-AG gekümmert! Jetzt überlasst ihr uns die Verantwortung für euer Herzensprojekt, in das ihr so viel Arbeit gesteckt habt. Dankeschön für dieses Vertrauen! Wir versuchen unser Bestes und wünschen euch das Allerbeste auf euerem weiteren Weg!

Yarina Picuasi (11e) für die Un Mundo-AG / Stefan Flierl und Ramona Zeus
(Projektleitung)

25. Mai 2026
Auch in diesem Schuljahr durfte ein Team des Gymnasiums Tutzing am Projekt „Zehn für Zukunft – Gesellschaftliche Veränderungen wahrnehmen und gestalten“ 🧠 teilnehmen, das unsere Schule als Kooperationspartner der MB-Dienststelle für die Gymnasien in Oberbayern-West zusammen mit der Akademie für Politische Bildung seit nunmehr neun Jahren erfolgreich durchführt. Adressiert ist das Angebot im Rahmen der Begabtenförderung und der politischen Bildung an Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe. Den Höhepunkt des Projektes bildete eine Ideenwerkstatt 💡 : Vom 14. bis 16. Mai 2026 setzten sich 30 interessierte Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen von den Gymnasien Penzberg, Tutzing und Weilheim sowie vom Feodor-Lynen-Gymnasium Planegg und Graf-Rasso-Gymnasium Fürstenfeldbruck mit aktuellen politischen Themen auseinander. Die Schülerinnen und Schüler kamen an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing zusammen und gestalteten Workshops zu aktuellen politischen Fragen sowie gesellschaftlichen Herausforderungen . Die Themen reichten von der Auseinandersetzung mit den Gründen für den Erfolg der AfD, der Frage nach einer Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre, der Beleuchtung von politischen Strategien auf Social Media und des australischen Social-Media-Verbots bis hin zu einer kritischen Beschäftigung mit dem Phänomen Tradwives. Das Team vom Gymnasium Tutzing, dem Daniel Bahinskij, Elisabeth Flasche, Levin Häkler, Luise Preißler, Timo Schoening und Victoria Schuberts angehörten, warf die Frage auf, ob und inwieweit Australiens Social-Media-Verbot für Jugendliche ein Vorbild für Deutschland und Europa sein kann. In einem differenzierten Urteil kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu dem Schluss, dass einem pauschalen Nutzungsverbot – trotz der vielfältigen Risiken von Social Media – eine anderweitige Regulierung der Plattformen vorgezogen werden sollte, um Kinder und Jugendliche dort zu schützen. Die Ergebnisse der Workshops präsentierten die Schülergruppen dann zahlreichen Gästen, darunter viele Eltern der Teilnehmenden, im Rahmen einer Podiumsdiskussion 💬 . Dazu kam Michael Piazolo , ehemaliger Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus und Mitglied der Fraktion Freie Wähler im Bayerischen Landtag, an die Akademie und tauschte sich mit den Schülerinnen und Schüler zu diesen Aspekten sowie weiteren politischen Fragestellungen intensiv aus. Im Namen der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-West, Brigitte Grams-Loibl, überreichte Studiendirektorin Elena Eiber von der MB-Dienststelle den teilnehmenden Schülergruppen im Anschluss Zertifikate 📑 und würdigte damit das besondere politische Interesse und Engagement der Gymnasiasten. Die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler zeigten eindrucksvoll, dass sie überlegt und kreativ mit aktuellen Fragestellungen aus Politik und Gesellschaft umgehen und aktiv an der Gesellschaft teilhaben. Bei der Abschlussveranstaltung am 16. Mai 2026 lobten auch die betreuenden Projektleiter Jörg Siegmund von der Akademie für Politische Bildung in Tutzing sowie Gabriele Beulke und Stefan Flierl vom Gymnasium Tutzing den Einsatz der Schülerteams über den Unterricht hinaus: Die Schülerinnen und Schüler hätten methodenreiche und inhaltlich gewinnbringende Workshops für die anderen Seminarteilnehmer ausgestaltet und so viele bereichernde Erfahrungen auch für die eigene Zukunft gesammelt. Die Ideenwerkstatt „Zehn für Zukunft – Gesellschaftliche Veränderungen wahrnehmen und gestalten“ wurde im Jahr 2016 von der MB-Dienststelle für die Gymnasien in Oberbayern-West gemeinsam mit der Akademie für Politische Bildung in Tutzing sowie dem Gymnasium Tutzing ins Leben gerufen. Ziel des Kooperationsprojekts ist es, Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe oberbayerischer Gymnasien – daher der Name des Projekts „Zehn für Zukunft“ – anzuregen, sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Interessierte Jugendliche bewerben sich eigenständig in Teams für das Projekt und arbeiten dann mit Unterstützung von Experten ein selbstgewähltes politisches Thema aus. In mehreren Veranstaltungseinheiten gestalten die Schülergruppen eigenständig Workshops für die anderen Projektgruppen. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, mit Politikern und weiteren Experten über ihre Themen zu diskutieren. Insgesamt gewinnen so alle Teilnehmenden neue Erkenntnisse, lernen ihre Sichtweisen argumentativ darzulegen und überzeugend zu präsentieren.
8. Mai 2026
Am 24.06.2026 feiert das Gymnasium Tutzing sein 75 jähriges Bestehen. Unsere Crowdfunding-Aktion hat fast 16 000,- € eingebracht, womit die Finanzierung gesichert ist.  Die ganze Schulfamilie ist herzlich eingeladen – Schülerinnen und Schüler von heute mit ihren Eltern und alle Ehemaligen – Wir freuen uns!
8. Mai 2026
"Let Europe arise!" So lautete im September 1946 der eindringliche Appell von Winston Churchill in seiner Züricher "Europa-Rede" – nur ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Seither ist das europäische Projekt Garant für eine bereits über 75 Jahre währende Friedensperiode – ein Grund zum Feiern 🥳. Im Rahmen einer schulischen Feier anlässlich des offiziellen Europatags, der am 9. Mai stattfindet, waren die Schülerinnen und Schüler am 4. Mai in der 2. Pause zur Teilnahme an einem kleinen „Europa-Happening“ eingeladen 🇪🇺. Zum Auftakt der ausnahmsweise verlängerten Pause wurde die Europahymne gesungen. Danach konnten die Schülerinnen und Schüler bei zwei Quizzen ihr Wissen über Europa auf die Probe stellen, auf einer lebensgroßen Karte in der Aula vermerken, welche europäischen Länder sie schon besucht haben, oder sich unter anderem einen "Crêpe Solidarität" gönnen. Der Wahlkurs Erasmus+ informierte über die Angebote des europäischen Bildungsprogramms. Dazu entstand im Vorfeld auch ein kleiner Film, in dem Schüler über ihre Auslandserfahrungen berichten. Geplant und vorbereitet wurde das Angebot vor allem von Schülerinnen und Schülern der Q12 im Rahmen des PuG-Unterrichts unter Mitwirkung der Fachschaften Politik und Gesellschaft und Musik. Ziel der Aktion war es, das europäische Projekt und dessen Werte, die unsere Schulgemeinschaft in vielerlei Hinsicht teilt und lebt, sichtbar zu machen und zu feiern. 
6. Mai 2026
Schule, Natur und neue Erfahrungen
22. April 2026
Wann? 11 .05. & 12.05.2026, 8 - 17 Uhr Wo? Gymnasium Tutzing, Hauptstraße 20-22, 82327 Tutzing Wer? Alle, die am Gymnasium zum Schuljahr 2026/27 in die 5.te Klasse gehen möchten Weitere Infos: Hier klicken! Ausführliche Präsentation über das Gymnasium Tutzing: Hier klicken! Checkliste der benötigten Unterlagen o ☞ Anmeldeformular (zum Download klicken!) oder ☞ Online für die 5. Jahrgangsstufe o Übertrittszeugnis der Grundschule im Original o Kopie der Geburtsurkunde o Masernschutz-Nachweis in Kopie (z.B. Impfpass) o ggf. Kopie des Sorgerechtsbeschlusses, falls aktuell geändert im Vergleich zur Situation am aktueller Schule o ggf. Antrag auf ☞ Nachteilsausgleich oder Notenschutz bei attestierten Lese-Rechtschreibschwäche oder einer körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung o ggf. Anmeldeformular für die ☞ Nachmittagsbetreuung
22. April 2026
Im Rahmen des Erasmus-Programms durften wir kürzlich 38 Schülerinnen und Schüler aus unserer französischen Partnerstadt Bagnères-de-Bigorre bei uns in Tutzing willkommen heißen. Der Besuch stand ganz im Zeichen des interkulturellen Austauschs und bot allen Beteiligten einen erlebnisreichen und rundum gelungenen Tag. Der Auftakt erfolgte mit einer herzlichen Begrüßung durch unseren Schulleiter Andreas Thalmaier, der die Gäste offiziell an unserer Schule willkommen hieß. Als Zeichen der Freundschaft wurden kleine Geschenke ausgetauscht, die die enge Verbindung zwischen unseren beiden Städten unterstrichen. Im Anschluss erhielten die französischen Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in den deutschen Schulalltag: Sie besuchten verschiedene Unterrichtsstunden und konnten so direkt miterleben, wie Lernen und Lehren bei uns gestaltet wird. Zur Mittagszeit trafen sich alle Beteiligten in unserer Mensa zu einem gemeinsamen Essen. Besonders erfreulich war, dass ein vegetarisches Menü sowie köstliche ReBowls angeboten wurden, die großen Anklang fanden und den nachhaltigen Gedanken des Austauschs unterstrichen. Am Nachmittag stand eine Rallye durch Tutzing auf dem Programm. In gemischten Gruppen erkundeten die Jugendlichen spielerisch den Ort, lösten Aufgaben und lernten dabei nicht nur die Umgebung, sondern auch einander besser kennen. Ein besonderer Höhepunkt des Tages war der Empfang im Rathaus durch unseren Bürgermeister Ludwig Horn . In festlicher Atmosphäre wurde die Städtepartnerschaft gewürdigt und die Bedeutung solcher Begegnungen für ein vereintes Europa hervorgehoben. Natürlich durfte auch ein gemeinsames Gruppenfoto nicht fehlen, ebenso wie ein Erinnerungsfoto mit der Partnerschaftsurkunde, das diesen besonderen Moment festhält. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen! Kathrin Ulrich und Fanny Tippelt für die Fachschaft Französisch
27. März 2026
Titelfoto: Zu sehen ist unser Energieberater und ehemaliger Schülervater von der Energiegenossenschaft 5 Seenland, der uns durch das Schulgebäude geführt hat. Er zeigte die Photovoltaikanlagen, erklärte anschaulich den Mechanismus einer einzelnen Solarzelle und gab Einblicke in die Messgeräte im Keller. Unsere Schule geht den nächsten großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und bewirbt sich offiziell als Klimaschule. Ein wichtiger Baustein dabei ist die Nutzung von Solarenergie: Mehrere Photovoltaikanlagen auf dem Schuldach leisten bereits einen Beitrag zur klimafreundlichen Stromversorgung. Eine dieser Anlagen wurde vor rund zehn Jahren im Rahmen eines P-Seminars im Fach Physik von Schülerinnen und Schülern selbst mit auf den Weg gebracht: Ein tolles Beispiel für gelebte Bildung für nachhaltige Entwicklung. Aktuell gibt es wieder ein P-Seminar mit dem Titel Klimaschule/eco.motion25, das sich an Schulentwicklungstagen einbringt und viele eigene Maßnahmen bereits in der Schulgemeinschaft umgesetzt hat. Unseren Klimaschutzplan mit allen einzelnen Maßnahmen finden Sie hier . Begleitet wurde die Schule zuletzt von einem Energieberater der Energiegenossenschaft 5 Seenland, der gemeinsam mit der Schulgemeinschaft die technischen Anlagen erkundete. Neben den PV-Anlagen standen auch die Funktionsweise einzelner Solarzellen sowie die Energie-Messsysteme im Keller im Fokus. Zudem ist geplant, eine neue Anzeigetafel zur Visualisierung der Energieerzeugung und -nutzung wieder aufzustellen, um das Thema für alle sichtbar zu machen. Bereits seit 15 Jahren trägt die Schule den Titel „Umweltschule“ und hat in dieser Zeit zahlreiche Projekte erfolgreich umgesetzt – von Müllvermeidung über die Anlage von Hochbeeten bis hin zum nachhaltigem Konsum. Mit der Bewerbung als Klimaschule rückt nun ein weiterer Schwerpunkt in den Fokus: das Schulgebäude selbst. Ziel ist es, die CO₂-Emissionen systematisch zu analysieren und langfristig zu reduzieren. Aktuell verursacht die Schule einen jährlichen Ausstoß von rund 575 Tonnen CO₂. Besonders ins Gewicht fallen dabei die Bereiche Heizung, Mobilität und Ernährung. Hier setzt die Schule gezielt an, um konkrete Verbesserungen zu erreichen, etwa durch energieeffizientere Heizkonzepte, klimafreundliche Schulwege und ein bewussteres Verpflegungsangebot.
26. März 2026
Am Dienstag feierten die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums Tutzing gemeinsam einen ökumenischen Ostergottesdienst in der Kirche St. Joseph – unter dem Thema Ostern, Wandlung und Hoffnung. Ausgangspunkt war eine Bildmeditation über ein besonderes Kunstwerk: Bei der Restaurierung der Regensburger Schottenkirche St. Jakob entdeckten Handwerker 1991 im Hinterkopf eines mittelalterlichen Kruzifixus einen verborgenen Hohlraum – und darin, wie ein gut gehütetes Geheimnis, ein kostbares Reliquiar in Gestalt eines Schmetterlings. Ein stilles Symbol für Wandlung und Auferstehung. Jede Schülerin und jeder Schüler schrieb anschließend auf einen bunten Papierschmetterling, was ihr oder ihm persönlich Hoffnung schenkt; die Schmetterlinge wurden auf schwarze Kreuze geklebt und verwandelten diese in ein farbenfrohes Zeichen des Lebens. Diese Kreuze werden nun in der Aula aufgestellt – als sichtbare Erinnerung daran, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.
27. Februar 2026
Liebe Eltern, bald steht eine wichtige Entscheidung für die schulische Laufbahn Ihres Kindes an. Wir möchten Ihnen das Gymnasium Tutzing vorstellen, das durch eine breite Fächerwahl , engagierte Lehrkräfte und ein umfassendes Angebot an Aktivitäten die individuelle Entwicklung jedes Schülers fördert. Termin zum Tag der offenen Tür: Wann? 11.03.2026 ab 16 Uhr Wo? Gymnasium Tutzing, Hauptstraße 20-22, 82327 Tutzing Wer? Interessierte Eltern und (Grundschul-)Kinder Weitere Infos: Hier klicken! Tipp: Bitte reisen Sie gerne mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an, da die Parkplatzsituation sehr angespannt ist.
Mehr anzeigen